Portal:Stadtentwicklung
Wichtige Portale
Inhaltlich wichtige Portale zur Stadtgeschichte, zu Aachen, aber auch zur Bearbeitungstechnik finden sich unter: Links zu wichtigen Portalen
Links zu Literatur und Literaturecherche [[1]]
Stadtentwicklung Stadt Aachen: [[2]]
Campusbahn soll kommen
Aachen will wieder eine Straßenbahn. "Die endgültige Entscheidung, ob die Campusbahn gebaut wird, trifft der Rat der Stadt Aachen. Mit einer Verwirklichung des ersten Streckenabschnitts ist voraussichtlich im Jahr 2019 zu rechnen." Dazu gibt es ein eigenes Projektportal: [[3]]
Umgestaltung der zentralen Plätze
September 2009: Die Stadt hat einen Wettbewerb zur Neugestaltung der zentralen Stadträume ausgelobt. 1. Preisträger ist das Büro Fritschi Stahl Baum aus Düsseldorf. Die folgenden Dateien enthalten Berichte und Skizzen zur Umgestaltung des 1. Preisträgers. Quellen: Aachener Nachrichten, Stadt Aachen.
Weltkulturerbe Dom und Pfalzbezirk
"Den ehemaligen Pfalzbezirk Karl des Großen in Aachen kann man nur erahnen. Den einmaligen räumlichen und baulichen Zusammenhang von weltlicher und geistlicher Macht erkennt nur der Eingeweihte. Mit dem Konzept zur Gestaltung der Freiräume wird Geschichte im Stadtraum lesbar.
Historische BauzeitenDom und Rathaus bilden mit dem von ihnen umfassten Katschhof den Kern der Aachener Innenstadt. Die Hauptgebäude der karolingischen Pfalzanlage sind einmal die eingeschriebene Marienkirche, Bestandteil des heutigen Doms (erste deutsche Welterbestätte) und die Krönungshalle (aula regia), auf deren Grundmauern das heutige Rathaus mit dem teilweise aus karolingischer Zeit stammenden Granusturm steht.
Die Hauptbauten der ehemaligen Pfalzanlage repräsentieren das religiöse und politische Zentrum jener Zeit. Die Pfalzanlage mit ihren Bauten aus karolingischer und ottonischer Zeit prägte die Entwicklung des Stadtgefüges. Der Hofbezirk der Pfalz umfasste einen großen Teil des heutigen historischen Stadtkerns.
Übersicht PfalzbezirkDie Pfalzanlage mit der Pfalzkapelle wurde nord-südlich ausgerichtet als Rechteckanlage geschaffen, ausgehend von der im christlichen Sinn ost-westorientierten Pfalzkapelle. Der Grundriss der Pfalzanlage wich von der aus römischer Zeit überlieferten Wege- und Parzellenstruktur im Winkel ab. Durch die Drehung blieben dreieckige Restflächen, die sich bis heute in einzelnen Platzausschnitten erhalten haben: Marktplatz, Hühnermarkt, Hof, Fischmarkt.
An der Stelle der römischen Thermenanlage am Büchel ließ Karl der Große erneut ein Bad einrichten und führte damit die Badetradition fort.
Die Pfalz ist mehr als der Dom und mehr als die Summe ihrer Teile: in der Pfalzanlage manifestierte sich die religiöse und politische Macht in einem Ensemble aus Bauwerken und umschlossenen Plätzen. In dieser räumlichen Konzentration, Proportion und Repräsentanz ist ihre Einmaligkeit auch heute noch spürbar.
Die Maßnahmen aus dem Förderprogramm sollen der Erhaltung, Sanierung oder Weiterentwicklung der UNESCO-Kulturerbestätte „Dom zu Aachen“ dienen und der städtebaulichen Entwicklung der Welterbekommune Aachen dienen.
Ziel des Konzeptes zur Gestaltung der Freiräume der Pfalz Aachen ist es, den Pfalzbezirk mit seinen Bauten und Stadträumen sinnlich wahrnehmbar zu machen. Da man nur sieht, was man weiß, soll durch weitere Angebote und Installationen den Aachener Bürgern und ihren Gästen ermöglicht werden, die verschiedenen Dimensionen, die Historie, die Macht, die Besonderheit der Bauten, die Ausstrahlung der Orte zu verstehen und zu reflektieren. Es sollen Folgen von Objekten, Hinweisen, Wegeführungen, Blicklenkungen eine imaginäre Erzählung bilden, die Pfalzerzählung. Sie verbindet sich mit den Absichten der Route Charlemagne und ist eng mit ihr abzustimmen".Quelle: Homepage Stadt Aachen
Entwicklungen um den Hauptbahnhof
"Der Aachener Hauptbahnhof ist neben seinem gesamten Umfeld seit vielen Jahren Ziel entwicklungspolitischer Überlegungen. Es sind in den letzten Jahren etliche Planungen und Untersuchungen erstellt worden, u.a. 1998 städtebaulicher Rahmenplan Bahnhofsumfeld Aachen, Büro Stadtplanung/Stadtforschung Dortmund. 1999-2003 Neugestaltung des Bahnhofvorplatz, Gutachterverfahren, Ausbauplanung, ARGE Büro Hentrup/Heyers u. Kempen, Aachen. 1999-2003 Hauptbahnhof Aachen - Ausgang Burtscheid, Büro Kahlen, Aachen. Von der DB und von Investoren sind in den letzten Jahren folgende Planungen erstellt worden: Die Konzeptionen des Rahmenplans enthalten Aussagen zum städtebaulichen Leitbild, den möglichen Nutzungen, der geplanten Erschließung, der Grünordnung und dem städtebaulichen Konzept. Dazu besteht auf politischer Ebene ein Konsens mit unterschiedlichsten Beschlussfassungen" Quelle: Homepage Stadt Aachen
RWTH - Aachen - Campus Innenstadt
Die RWTH plant eine grundlegende Verbesserung ihrer Freiräume im Umkreis des Hauptgebäudes am Rande der Innenstadt. Der zentrale Raum vor dem Hauptgebäude bis zum im Süden anschliessenden Annuntiatenbach soll als Platzanlage durch eine Verkehrsberuhigung des Templergrabens und durch eine neue großzügige Freitreppe zum Karmann-Auditorium aufgewertet werden. Die Bilder zeigen Auszüge aus der Konzeptplanung. (Quelle: Masterplan Campus - Stadt Aachen + Rehwaldt Landschaftsarchitekten, Dresden)
Städtebaulicher Wettbewerb RWTH Aachen Kernbereich Am 5. September 2008 erhielten Machleidt+Partner, Büro für Städtebau, Berlin und sinai.Faust.Schroll.Schwarz., Freiraumplanung + Projektsteuerung, Berlin unter 15 Mitbewerbern den 1. Preis im Städtebaulichen Wettbewerb RWTH Aachen Kernbereich. ... Ziel des Wettbewerbs war, ein möglichst vielfältiges Gesamtkonzept für den Kernbereich der RWTH Aachen zu erstellen, das als städtebauliche Leitlinie für einen Zeitrahmen von 20 Jahren dienen soll. Aufgrund der gewachsenen heterogenen Struktur im Wettbewerbsgebiet und notwendiger Teilverlagerungen der RWTH Aachen soll eine städtebauliche Neuordnung erfolgen, die der repräsentativen Funktion dieses Bereiches entspricht. In diesem Zusammenhang soll insbesondere den Freiräumen in diesem Gebiet eine neue Gestaltung zuteil werden, die sowohl die Integration des Gebietes in das Gesamtstadtbild zum Ziel hat, als auch die Anbindung an angrenzende Stadträume stärken soll. Ein Schwerpunkt dieses städtebaulichen Wettbewerbs liegt auf dem Realisierungsteil "Templergraben und anliegende Freiflächen“. Innerhalb des Realisierungsteils soll auch die Verkehrssituation im Hochschulbereich neu überdacht werden mit dem Ziel, den motorisierten Individualverkehr in diesem Bereich zu reduzieren und Freiräume zurück zu gewinnen. Mit der Fertigstellung des Super C ist der Bereich Templergraben zur zentralen Anlaufstelle der RWTH geworden. Er stellt für Studenten und Beschäftigte der Hochschule wie auch für die Bewohner und Besucher der Stadt gleichermaßen einen besonders bedeutsamen Ort dar. Das Umfeld dieses Kernbereiches der Hochschule soll dazu beitragen, die Exzellenz-Hochschule RWTH Aachen nicht nur in Forschung und Lehre Ausdruck finden zu lassen, sondern auch über städtebauliche und landschaftsarchitektonische Qualitäten nach außen zu tragen. Dies kann insbesondere durch eine hochwertige Gestaltung der Freibereiche und Platzflächen mit hohen Aufenthaltsqualitäten erreicht werden. (Homepage Stadt Aachen)
Mit freundlicher Genehmigung des Bau-und Liegenschaftsbetrieb Aachen veröffentlichen wir hier saemtliche Karten des Wettbewerbsbeitrages und ein Modellfoto (Fotograf: Jörg Hempel, Photodesign, Aachen). (Das abgebildete Foto wurde entzerrt und zeigt den Campus von Süden nach Norden).
Der Arbeitskreis Denkmalpflege hat sich in einem Brief für die Erhaltung der Durchfahrt am Templergraben eingesetzt. Wir sind froh, dass die RWTH bei der ausgewählten Lösung nicht aus der Wahrnehmung der Bürger entschwindet.Datei:AKD-RWTH Campus 1-08.pdf
RWTH Aachen Campus West
[[4]] Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) hat das Gelände rund um den Westbahnhof Aachen von der Bahn erworben. Bis 2015 werden dort sechs Kompetenz-Cluster für den RWTH Aachen Campus entwickelt.
Für die Entwicklung einer der größten Forschungslandschaften Europas, den RWTH Aachen Campus, steht nach dem Kauf des ehemaligen Westbahnhofgeländes in Aachen insgesamt eine Fläche von einer Million Quadratmetern zur Verfügung. Bis 2015 werden alleine auf dem ehemaligen Bahngelände auf rund 280.000 Quadratmetern sechs Kompetenz-Cluster entstehen.
„Gezielte Standortplanung eröffnet der RWTH Aachen größtmögliche Spielräume für die eigene Entwicklung“, so Ferdinand Tiggemann, Geschäftsführer des BLB NRW. „Dabei schafft der Bau- und Liegenschaftsbetrieb eine optimale Verbindung zwischen den Interessen von Wissenschaft, Forschung, Lehre und den baulichen Entwicklungsmöglichkeiten.“
Das von der Niederlassung Aachen des BLB NRW städtebaulich entwickelte Projekt RWTH Aachen Campus Westbahnhof stärkt gleichzeitig die Städteregion Aachen im besonderen Maße. Die Cluster aus Forschungszentren, Hochschulinstituten und angegliederten Unternehmen mit Büros, Forschungseinrichtungen und Produktionsanlagen werden mehr als 5.000 Mitarbeitern Arbeit bieten. Ein Kongress- und Hotelzentrum sowie Gastronomiebetriebe, Einkaufsmöglichkeiten, Bibliothek, verschiedene Serviceeinrichtungen und zusätzlicher Wohnraum sollen den RWTH Aachen Campus am Westbahnhof „beleben“ und auch für die Menschen in der Region offen stehen. In Tiefgaragen werden zusätzliche 4.500 Parkplätze entstehen. Das Investitionsvolumen für Gelände, Gebäude und Ausrüstung wird mehr als eine Milliarde Euro betragen.
RWTH Aachen Campus West in Zahlen:
Fläche: Rund 280.000 Quadratmeter Arbeitsplätze: mehr als 5.000 Anzahl Cluster: Sechs Baubeginn: 2011 Investitionssumme: Mehr als eine Milliarde Euro
Quelle: BLB Aachen, Stadt Aachen
RWTH - Aachen - Campus Melaten
Die RWTH plant eine grundlegende Erweiterung im Bereich Melaten, der später eine Entwicklung am Westbahnhof folgen soll. Ziel ist die Ansiedlung von Forschungsinstitutionen die in enger Verbindung zur RWTH stehen.
Aachener Nachrichten 20.1.2009: Aachen. Die RWTH Aachen will ihre Grundfläche auf eine Million Quadratmeter verdoppeln, aber nicht irgendwo im Umland, sondern zentral in der Stadt. Während die Planungen für den Campus auf Seffent/Melaten bereits fortgeschritten sind, verzögerten die Verhandlungen zwischen Deutscher Bahn und dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) NRW die Ausdehnung der RWTH Aachen auf dem Gelände des Westbahnhofs. Jetzt, nach drei Jahren, wurden sich Bahn und BLB handelseinig. Nach Informationen unserer Zeitung liegt die Kaufsumme bei rund 50 Millionen Euro. Die Bahn wollte diese Zahl weder dementieren noch bestätigen. In der Summe, die der BLB als Infrastrukturdienstleister der Hochschulen in NRW an die Bahn zahlt, sind bereits die Kosten enthalten, die auf die Bahn mit Rück- und Neubaumaßnahmen zukommen. So müssen für mehrere Millionen Euro Gleise verlegt und Gebäude abgerissen werden. Bis 2011 soll das soweit gediehen sein, dass die RWTH auf dem Gelände mit der Entwicklung von sechs Kompetenz-Clustern beginnen kann. Forschung und Wirtschaft sollen hier eng verzahnt werden. 15 solcher Cluster plant die RWTH Aachen insgesamt auf ihrem erweiterten Campus-Gelände ein. Zu den Besonderheiten des Campus´ Westbahnhof gehören ein Kongress- und Hotelzentrum, Gastronomiebetriebe, Einkaufsmöglichkeiten, eine Bibliothek und weitere Service-Einrichtungen. Zu den geschätzten 5500 Arbeitsstellen innerhalb der Cluster sollen hier weitere 4500 Stellen entstehen. Mit dem Vertragsabschluss zum Westbahnhof-Gelände kann die RWTH Aachen nun in konkrete Verhandlungen mit rund 65 Unternehmen treten, die sich entweder in neue Gebäude einmieten oder selbst bauen wollen. «Bis 2010/2011 wollen wir den wesentlichen Teil der ersten Cluster hinkriegen», sagt der Prorektor der RWTH Aachen, Professor Günther Schuh. In einem Zeitraum von sechs bis acht Jahren sollen sich auf dem RWTH-Aachen-Campus bis zu 150 nationale und internationale Unternehmen ansiedeln können. Drei Milliarden Euro sollen in den Campus fließen, eine Milliarde davon fließt allein ins Gelände am Westbahnhof. Die Stadt Aachen hat 15 Millionen Euro für die Erschließungskosten in die mittelfristige Planung des Haushalts eingestellt. NRW stellt für die Modernisierung von Hochschulen im ganzen Land fünf Milliarden Euro zur Verfügung, zwei Milliarden sind zusätzlich für neue Flächen vorgesehen. Den Rest, der zur Realisierung des Campus fehlt, hofft die RWTH, über Erbpachten und Investitionen der Wirtschaft abdecken zu können. Spätestens im Jahr 2020 sollen sämtliche Bauarbeiten abgeschlossen sein.
Aktuelle Informationen zum Planungsstand: Presseportal Bau- und Liegenschaftbetrieb Aachen [[5]][[6]]Portal der Stadt Aachen: [[7]]
Bürgerinformation zum Campus Melaten
Auf dem Portal des BLB sind Informationen zum Projekt zugänglich. [[8]] Wir machen hier in Abstimmung mit dem BLB Aachen die digitalen Dokumente zugänglich, die in zwei Bürgerinformationen vorgestellt wurden.Datei:Campus Melaten Buergerinformation Internet-.pdf Bild:Campus-Melaten-luftbild-(Stadt-Aachen)-.jpg
Da bei der Bürgerinformation am 25.2.09 wegen Überfüllung des Raumes nicht alle Bürger die Präsentation sehen konnten, haben wir die Stadt um ddie Präsentation gebeten. Sie ist hier als in der Dateigröße (4,9 MB) stark reduzierte Version eingestellt. Datei:09-02-25 Praesentation Buergerinformation Verkleinert.pdf Die Karten und Schriften sind dadurch nicht mehr alle scharf, die Information aber erkennbar. Die Originalversion auf dem Stadtportal (33,6 MB) ist unter dem folgenden Link auf dem Stadtportal zu finden: [[9]]
Verfahrensschritte zum Campus Melaten (Quelle: Stadt Aachen, 14.08.2008)
"Der erste große Schritt zur Errichtung des RWTH Aachen Campus ist getan. Am heutigen Morgen wurden im Aachener Rathaus von den Vertretern der RWTH, Rektor Professor Ernst Schmachtenberg, Professor Günther Schuh, Kanzler Manfred Nettekoven, von den Repräsentanten des BLB, Ferdinand Tiggemann und Harald K. Lange, sowie von den Vertretern der Stadt Aachen, Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden und Gisela Nacken, die künftigen Verfahrensschritte festgelegt.
Hinsichtlich des Bebauungsplanverfahrens - sowohl für Melaten-West als auch für den Westbahnhofbereich - wurde eine trilaterale Zusammenarbeit für den Entwurf, die Bürgerinformationen und die Überarbeitung von Bedenken und Anregungen sowie die Einbeziehung der Gremien auf Stadt-, Land- und Hochschulseite vereinbart. Auch die Erschließungsfragen, deren Finanzierung, die einzelnen Beiträge der Beteiligten, konnten bereits im Grundsatz geklärt werden.
Die gesellschaftsrechtliche Organisationsstruktur und die Beteiligungsverhältnisse der Partner sind ebenfalls intensiv beleuchtet worden. Im übrigen aber ist der Zeitplan zwischen den Beteiligten so gefasst worden, dass bereits Mitte September die Organisationsstruktur steht und ein Gesellschaftsvertrag notariell beurkundet werden könnte.
Darüber hinaus wurden Probleme einzelner Grundstücke erörtert, Verlautbarungen gegenüber interessierten Ansiedlern geklärt und eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die die künftigen Verfahrensschritte als ständiges Gremium begleitet.
Alle Grundstücke werden künftig in der Regel vom BLB in Erbpacht vergeben. Bis zur notariellen Beurkundung des Kaufvertrages zwischen der Deutschen Bahn AG und dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen sollen alle rechtlichen Verträge entworfen sein, die für die Errichtung und den Betrieb des Aachener RWTH Campus erforderlich sind.
Alle Beteiligten haben die heutige Abstimmung als ausgesprochen positiv bezeichnet und sich für Mitte September zur Fortsetzung ihrer Arbeit verabredet.
Bei allen herrscht die Überzeugung vor, dass dieser Campus dem Strukturwandel der Region zum Durchbruch und der RWTH Aachen zu noch höherer internationaler Reputation verhelfen wird. Für die Stadt Aachen wird der Campus selbst eine bedeutsame Visitenkarte werden."
Herausgegeben am 14.08.2008 von: Stadt Aachen, Presseamt, Hans Poth, mail: presse@mail.aachen.de
Wettbewerb für den Campus "Stadt der Wissenschaft" entschieden:
'Beurteilungstext Preisgericht':Prägendes städtebauliches Element des Entwurfes ist die Gestaltung einer neuen, ge-schwungenen Erschließungsstraße, die Teile des geforderten neuen RWTH-Campus mit den bestehenden Einrichtungen in Beziehung setzt. Dieses städtebauliche Element der „Ringstraße“ ist das Rückgrat, das fünf Cluster auf dem Melaten-Plateau verbindet. Im In-neren Bereich des Erschließungsrings befinden sich Solitärnutzungen die eine adäquate, adressbildende Wirkung für das Bild des Campus haben. Überzeugend ist die gewählte Solitärform, die sich durch das System der Cluster gekonnt mit dem Landschaftsraum ver-bindet. Dieses System basiert zunächst auf einer starken Frontausbildung zum Boulevard mit einer Variantenreichen Planungsmöglichkeit für die dahinterliegenden Flächen. Gelungen ist auch die Unterbringung der weiteren geforderten Cluster entlang der L260, die mit einer gewählten Zäsur zur Melatener Straße überzeugt. Der nord-südliche Grünzug wird als verbindendes Gebietselement bis nach Kullen definiert. Die Haupterschließung, die über das nördliche Kreuz erfolgt, wird pointiert durch ein, vom Raumprogramm nicht gefordertes Gebäude als Repräsentationsgebäude, dass für die Gesamtsituation eine wünschenswerte Ergänzung darstellt. Der vorhandene Campus wird durch Querverbindungen –teils Aufnahme bestehender Achsen- aufgewertet und vernetzt das neue mit dem alten Gebiet. Teilabschnittsrealisierungen sind gut denkbar und bautechnisch nachvollziehbar durchzu-führen. Ein räumlich urbaner Mittelpunkt des Campus wird durch den gestalteten Boule-vard ersetzt. Die Organisation der Cluster erscheint im Entwurf beliebig. Allerdings ent-spricht dieser Ansatz den unterschiedlichen Anforderungen und kann potentiale für die weitere Entwicklung bilden. Der südliche Abschluss des Boulevards ist nicht eindeutig er-kennbar. Durch Änderung der Bebauungshöhen im Clusterbereich kann eine Rücknahme der Bebauungsgrenze zum Hang erreicht werden. ÖPNV-Anbindung, Fußgänger und Fahrradfreundlichkeit sowie eine gute Anbindung an das Klinikum sind gegeben.
'Erläuterungstext': Städtebauliches Konzept:Dialog aus Landschaft und Stadt
Die vorhandenen Potentiale des Standortes wie das Bachtal, der Wald und die Nähe zur offenen Landschaft werden genutzt und gestärkt. Aus der vorhandenen Freiraumstruktur und der Topographie werden die Baufelder und der zentrale Campus-Park entwickelt. Prägung einer markanten räumlichen Figur aus Bestand und Neubau
Die vorhandene Landschaft ergänzt sich mit dem zentralen Erschließungsbogen zu einer markanten räumlichen Figur. Ein grüner Boulevard, der zugleich Rückgrat und öffentlicher Raum ist, verleiht dem neuen Campus eine unverwechselbare Identität. Er verbindet die vorhandenen Hochschulstrukturen mit dem neuen Wissenschaftsstandort. Campus-Park als zentraler Kommunikationsraum Die Mitte des neuen Campus bildet ein Park, der die vorhandene Grünraumstruktur nutzt. Er verbindet den Bestand mit dem Neuen und stellt zugleich den Bezug zur umgebenden Landschaft her. In den Park sind Solitärgebäude eingebettet, die einen höheren Öffentlichkeitsbezug haben. Insbesondere in den Erdgeschosszonen sind hier Servicefunktionen eingebettet, welche den öffentlichen Charakter dieses Bereiches stärken und beleben.
Formulierung von Eingängen und Adressen Zwei Hochpunkte im Norden und im Süden markieren – auch in der Fernsicht - die beiden zentralen Eingänge in das Gebiet. Im Übergang zum Quartier Hörn und Königshügel schafft ein neuer öffentlicher Raum in Verbindung mit einer Landschaftsbrücke einen attraktiven „Brückenschlag“.
Eigene Identitäten in den Teilbereichen Die Gebäudestrukturen sind aus den unterschiedlichen Lagen und städtebaulichen Anforderungen entwickelt. Sie lassen das Individuum zur Geltung kommen und lassen zugleich den kollektiven Gedanken entwickeln. Im Wesentlichen wird bei der Struktur differenziert zwischen
- den Clustern auf dem Hochplateau Auf dem Hochplateau entstehen Cluster mit einer dichten, flexiblen Struktur, die einzelne Nutzungsbereiche stark miteinander vernetzt und Landschaft und Bebauung miteinander verwebt. Diese Struktur setzt sich bewusst von dem Bestand ab. Sie orientiert sich zum grünen Boulevard, kann je nach Bedarf wachsen und vielfältige räumliche Bezüge untereinander aufbauen. Zur Landschaft staffelt sich die Höhe ab.
- dem Meander auf der Parkspange Der Meander überbaut die Parkspange und bindet eine neue Kante zum Pariser Ring aus. Zu den beiden Eingängen im Norden und im Süden wird die Höhenentwicklung prägnanter und betont die jeweiligen Eingangssituationen in den Campus. Die beiden unteren Geschosse werden als Parkebenen genutzt. Öffentliche Plätze gliedern die Struktur bilden als verbindende Freiräume den Anschluss zur angrenzenden Baustruktur im Westen. Die dargestellte vollständige Überbauung der Parkspange zeigt eine mögliche Erweiterung der Bebauung.
Aufwertung und Einbettung des Bestandes Die bestehende fragmentarische Gebäudestruktur wird aufgewertet und in das Gesamtkonzept mittels der Freiraumstruktur und dem Wegenetz eingebettet. Die Wegevernetzung zwischen den bestehenden Hochschulgebäuden und dem neuen Campus wird differenziert hierarchisch gegliedert. Eine zentrale Fußgänger-Achse in Ost-West-Richtung fungiert als Hauptverbindung und eröffnet mit einer Aussichtsplattform den Blick in den Park. An ihr liegen die zentralen Einrichtungen. Im Süden wird der Bestand durch eine neue Clusterstruktur ergänzt und abgerundet. Ein Landschaftsbalkon bildet an dieser Stelle den Übergang zum Grünraum und gewährleistet einen besonderen Ausblick. Über das Wegenetz, die Grünraumstruktur und die ergänzende Baustruktur wird der Austausch innerhalb der unterschiedlichen Hochschul- und Forschungsbereiche gestärkt.
Quelle: http://www.blb.nrw.de/BLB_Hauptauftritt/Projekte/RWTH_Aachen_Campus_Seffent_Melaten/index.php
Verzahnung von Forschung und Technologie - 10.000 neue Arbeitsplätze
Auf dem Gelände der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) in Aachen entsteht in den nächsten Jahren eine der größten Forschungslandschaften Europas. Für den ersten Bauabschnitt des RWTH Aachen Campus in Seffent/Melaten hat die Niederlassung Aachen des Bau- und Liegenschaftsbetriebes NRW im Jahr 2007 einen städtebaulichen Wettbewerb durchgeführt. Im Erweiterungsgelände der Hochschule im Bereich Seffent/Melaten sollen auf insgesamt rund 270.000 Quadratmetern die ersten Forschungseinrichtungen von Hochschulinstituten und Unternehmen entstehen. Einrichtungen wie ein Zentrallabor, ein Seminar- und Schulungsgebäude, ein Hotel sowie Gastronomiebetriebe, eine Kindertagesstätte und verschiedene Serviceeinrichtungen sollen den Aachener Campus auf Seffent/Melaten „beleben“ und auch für die Menschen in der Region offen stehen. Rund 70.000 Quadratmeter Fläche sind für reine Hochschulnutzung vorgesehen. Die Gesamtsumme für Gebäude und Infrastruktur des künftigen RWTH Aachen Campus Seffent/Melaten wird rund 750 Millionen Euro betragen. In einem Zeitraum von sechs bis acht Jahren sollen sich bis zu 100 nationale und internationale Unternehmen im direkten Verbund mit den Instituten und Forschungszentren ansiedeln können. Der RWTH Aachen Campus hat somit das Potenzial, einer der größten technologieorientierten Campusbereiche Europas zu werden. Diese räumliche Verzahnung von Forschungsinstituten und Industrieunternehmen wird eine völlig neue Qualität in der Zusammenarbeit und des Austausches zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ermöglichen. Ziel des ehrgeizigen Projekts ist es, im internationalen Vergleich die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der RWTH Aachen als technische Eliteuniversität zu sichern und als Innovationstreiber die wissenschaftliche und technologische Entwicklung zu forcieren. Gleichzeitig soll das Projekt die Städteregion Aachen stärken. Voraussichtlich 5.500 Arbeitsplätze könnten im Bereich der Forschungscluster entstehen und rund 4.500 weitere Arbeitsplätze in den notwendigen Dienstleistungsfunktionen auf dem RWTH Aachen Campus sowie in der gesamten Städteregion Aachen. Das städtebauliche Konzept des Wettbewerbssiegers, rha reicher haase associierte aus Aachen, basiert auf den Leitgedanken und Zielen, „Landschaft und Stadt in einen Dialog treten zu lassen, Bestand und Neubau zu einer markanten räumlichen Figur zu verbinden und einen Campus-Park als zentralen Kommunikationsraum zu schaffen.“ Ergebnis des Städtebaulichen Wettbewerbs 1. Platz rha reicher haase associierte, Aachen 2. Platz Ferdinand Heide Architekt BDA, Frankfurt 3. Platz RKW Rhode Kellermann Wawrowsky, Düsseldorf
Quelle: http://www.blb.nrw.de/projekte/rwthaachencampus.htm
Beurteilungstext Preisgericht
Prägendes städtebauliches Element des Entwurfes ist die Gestaltung einer neuen, ge-schwungenen Erschließungsstraße, die Teile des geforderten neuen RWTH-Campus mit den bestehenden Einrichtungen in Beziehung setzt. Dieses städtebauliche Element der „Ringstraße“ ist das Rückgrat, das fünf Cluster auf dem Melaten-Plateau verbindet. Im In-neren Bereich des Erschließungsrings befinden sich Solitärnutzungen die eine adäquate, adressbildende Wirkung für das Bild des Campus haben. Überzeugend ist die gewählte Solitärform, die sich durch das System der Cluster gekonnt mit dem Landschaftsraum ver-bindet. Dieses System basiert zunächst auf einer starken Frontausbildung zum Boulevard mit einer Variantenreichen Planungsmöglichkeit für die dahinterliegenden Flächen. Gelungen ist auch die Unterbringung der weiteren geforderten Cluster entlang der L260, die mit einer gewählten Zäsur zur Melatener Straße überzeugt. Der nord-südliche Grünzug wird als verbindendes Gebietselement bis nach Kullen definiert. Die Haupterschließung, die über das nördliche Kreuz erfolgt, wird pointiert durch ein, vom Raumprogramm nicht gefordertes Gebäude als Repräsentationsgebäude, dass für die Gesamtsituation eine wünschenswerte Ergänzung darstellt. Der vorhandene Campus wird durch Querverbindungen –teils Aufnahme bestehender Achsen- aufgewertet und vernetzt das neue mit dem alten Gebiet. Teilabschnittsrealisierungen sind gut denkbar und bautechnisch nachvollziehbar durchzu-führen. Ein räumlich urbaner Mittelpunkt des Campus wird durch den gestalteten Boule-vard ersetzt. Die Organisation der Cluster erscheint im Entwurf beliebig. Allerdings ent-spricht dieser Ansatz den unterschiedlichen Anforderungen und kann potentiale für die weitere Entwicklung bilden. Der südliche Abschluss des Boulevards ist nicht eindeutig er-kennbar. Durch Änderung der Bebauungshöhen im Clusterbereich kann eine Rücknahme der Bebauungsgrenze zum Hang erreicht werden. ÖPNV-Anbindung, Fußgänger und Fahrradfreundlichkeit sowie eine gute Anbindung an das Klinikum sind gegeben.
Erläuterungstext
Städtebauliches Konzept:
Dialog aus Landschaft und Stadt Die vorhandenen Potentiale des Standortes wie das Bachtal, der Wald und die Nähe zur offenen Landschaft werden genutzt und gestärkt. Aus der vorhandenen Freiraumstruktur und der Topographie werden die Baufelder und der zentrale Campus-Park entwickelt.
Prägung einer markanten räumlichen Figur aus Bestand und Neubau Die vorhandene Landschaft ergänzt sich mit dem zentralen Erschließungsbogen zu einer markanten räumlichen Figur. Ein grüner Boulevard, der zugleich Rückgrat und öffentlicher Raum ist, verleiht dem neuen Campus eine unverwechselbare Identität. Er verbindet die vorhandenen Hochschulstrukturen mit dem neuen Wissenschaftsstandort.
Campus-Park als zentraler Kommunikationsraum Die Mitte des neuen Campus bildet ein Park, der die vorhandene Grünraumstruktur nutzt. Er verbindet den Bestand mit dem Neuen und stellt zugleich den Bezug zur umgebenden Landschaft her. In den Park sind Solitärgebäude eingebettet, die einen höheren Öffentlichkeitsbezug haben. Insbesondere in den Erdgeschosszonen sind hier Servicefunktionen eingebettet, welche den öffentlichen Charakter dieses Bereiches stärken und beleben.
Formulierung von Eingängen und Adressen Zwei Hochpunkte im Norden und im Süden markieren – auch in der Fernsicht - die beiden zentralen Eingänge in das Gebiet. Im Übergang zum Quartier Hörn und Königshügel schafft ein neuer öffentlicher Raum in Verbindung mit einer Landschaftsbrücke einen attraktiven „Brückenschlag“.
Eigene Identitäten in den Teilbereichen Die Gebäudestrukturen sind aus den unterschiedlichen Lagen und städtebaulichen Anforderungen entwickelt. Sie lassen das Individuum zur Geltung kommen und lassen zugleich den kollektiven Gedanken entwickeln. Im Wesentlichen wird bei der Struktur differenziert zwischen - den Clustern auf dem Hochplateau Auf dem Hochplateau entstehen Cluster mit einer dichten, flexiblen Struktur, die einzelne Nutzungsbereiche stark miteinander vernetzt und Landschaft und Bebauung miteinander verwebt. Diese Struktur setzt sich bewusst von dem Bestand ab. Sie orientiert sich zum grünen Boulevard, kann je nach Bedarf wachsen und vielfältige räumliche Bezüge untereinander aufbauen. Zur Landschaft staffelt sich die Höhe ab.
- dem Meander auf der Parkspange Der Meander überbaut die Parkspange und bindet eine neue Kante zum Pariser Ring aus. Zu den beiden Eingängen im Norden und im Süden wird die Höhenentwicklung prägnanter und betont die jeweiligen Eingangssituationen in den Campus. Die beiden unteren Geschosse werden als Parkebenen genutzt. Öffentliche Plätze gliedern die Struktur bilden als verbindende Freiräume den Anschluss zur angrenzenden Baustruktur im Westen. Die dargestellte vollständige Überbauung der Parkspange zeigt eine mögliche Erweiterung der Bebauung.
Aufwertung und Einbettung des Bestandes Die bestehende fragmentarische Gebäudestruktur wird aufgewertet und in das Gesamtkonzept mittels der Freiraumstruktur und dem Wegenetz eingebettet. Die Wegevernetzung zwischen den bestehenden Hochschulgebäuden und dem neuen Campus wird differenziert hierarchisch gegliedert. Eine zentrale Fußgänger-Achse in Ost-West-Richtung fungiert als Hauptverbindung und eröffnet mit einer Aussichtsplattform den Blick in den Park. An ihr liegen die zentralen Einrichtungen. Im Süden wird der Bestand durch eine neue Clusterstruktur ergänzt und abgerundet. Ein Landschaftsbalkon bildet an dieser Stelle den Übergang zum Grünraum und gewährleistet einen besonderen Ausblick. Über das Wegenetz, die Grünraumstruktur und die ergänzende Baustruktur wird der Austausch innerhalb der unterschiedlichen Hochschul- und Forschungsbereiche gestärkt.
Zaha Hadid baut für die RWTH das Eon-Center im Erweiterungsgebiet
Wegen zu hoher Kosten wurde das Projekt in dieser Form Ende 2009 aufgegeben.
Projekt Route Charlemagne
Die Route Charlemagne ist ein Projekt der EuRegionale 2008. Diese setzt als trinationale Initiative nachhaltige Impulse für die Wirtschaftsförderung, die Regionalentwicklung und den Kulturtourismus in der Dreiländer-Region Aachen.
Route Charlemagne: Hauptprojekt der EuRegionale 2008
Die Stadt Aachen bringt drei Schwerpunkte in die EuRegionale ein: ihr Leitbild als Wissenschaftsstadt, ihre Bedeutung als europäische Stadt und ihre Identität als historische Stadt. Mit der Route Charlemagne wird sich Aachen noch stärker als bisher als europäische Kultur- und Wissenschaftsstadt profilieren. Sie ist zunächst ein Ensemble historischer und moderner Gebäude in der Innenstadt, die miteinander vernetzt werden. Die Route erzählt mit ihren einzelnen Stationen die Geschichte Aachens als europäische Stadt, fragt nach der europäischen Zukunft und verweist auf die Bedeutung der Wissenschaft im Zeitalter globaler Entwicklungen. Dezentrale Ausstellungen in historischen Gebäuden, architektonische Impulse im städtischen Raum, die Nutzung innovativer Medientechnologien und nicht zuletzt kulturelle Events von internationalem Format zeichnen die Route Charlemagne als Hauptprojekt der EuRegionale 2008 aus.
Die Stationen: Europäische Geschichte und europäische Zukunft
Die Route Charlemagne wird zunächst an sieben Stationen ihre europäische Geschichte erzählen. Ihre zentrale Anlaufstelle im heutigen Verwaltungsgebäude Katschhof führt in sieben Themen der europäischen Geschichte ein. Ein vertiefender Einstieg in die Route ist über ein Geschichtslabor möglich, doch lassen sich die einzelnen Stationen zu den Themen Geschichte, Medien, Wirtschaft, Macht, Europa, Religion und Wissenschaft auch einzeln in beliebiger Reihenfolge besuchen. Alle Stationen liegen in der Innenstadt und beziehen sich auf die herausragenden historischen Orte wie Dom, Rathaus, Katschhof, Grashaus, Haus Löwenstein, Großes Haus (Internationales Zeitungsmuseum) und St. Paul. Aus der Innenstadt heraus wird die „Achse der Wissenschaft“ zum Hochschulcampus der RWTH führen und im so genannten Super C einen Einblick in wissenschaftlich-technische Innovationen der Aachener Hochschulen gewähren. Eine Reihe vertiefender Themenpfade führt darüber hinaus in das weitere Stadtgebiet, die Städteregion Aachen und die Euregio Maas-Rhein. Die Route Charlemagne entsteht in einem mehrjährigen Entwicklungsprozess bis zum Jahr 2013 und ist offen für eine Ausweitung auf weitere Stationen und Themen. Die Route Charlemagne ist ein Projekt der Stadt Aachen im Rahmen der EuRegionale 2008. Mit der Route Charlemagne wird sich Aachen noch stärker als bisher als europäische Kultur- und Wissenschaftsstadt profilieren. Sie ist zunächst ein Ensemble historischer und moderner Gebäude in der Innenstadt, die miteinander vernetzt werden. Die Route erzählt mit ihren einzelnen Stationen die Geschichte Aachens als europäische Stadt, fragt nach der europäischen Zukunft und verweist auf die Bedeutung der Wissenschaft im Zeitalter globaler Entwicklungen. Dezentrale Ausstellungen in historischen Gebäuden, architektonische Impulse im städtischen Raum, die Nutzung innovativer Medientechnologien und nicht zuletzt kulturelle Events von internationalem Format zeichnen die Route Charlemagne als Hauptprojekt der EuRegionale 2008 aus. (Quelle: http://www.route-charlemagne.eu/info/index.html] http://www.route-charlemagne.eu/ Link zur Information der Stadt: [[10]]
Arbeitskreis Denkmalpflege empfiehlt ein Haus der Stadt- und Regionalgeschichte im Verwaltungsgebäude am Katschhof einzurichten
Datei:Brief OB 3-07.pdf Bild:Route Charlem.png
Aachener Architekten planen Centre Charlemagne / 27.06.2008 Ein Auswahlgremium mit Prof. Rolf Westerheide, Baudezernentin Gisela Nacken und Vertretern der Ratsfraktion hat nach zwei Sitzungen am 17. und 19. Juni einstimmig das Büro hks Architekten + Gesamtplaner GmbH aus Aachen für den Umbau des Verwaltungsgebäudes Katschhof zum "Centre Charlemagne" ausgewählt. Der Planungsausschuss bestätigte diese Entscheidung in seiner Sitzung am 25. Juni.
Der Entscheidung war eine europaweite Ausschreibung vorangegangen. 14 Büros hatten sich beworben. Fünf gingen in die zweite Stufe des Verfahrens.
Die Entwürfe der hks Architekten + Gesamtplaner GmbH zeigen erste Ideenskizzen und geben Erläuterungen zu diesen Skizzen. Die letztendliche Umsetzung kann noch von den Skizzen abweichen.
Neben der Anlaufstelle für die Route Charlemagne und einem Café lokalisiert das Konzept ein so genanntes "Geschichtslabor" im Untergeschoss sowie einen Raum für Wechselausstellungen auf einer höher liegenden Plattform. Das Verwaltungsgebäude wird weiterhin den Bürgerservice und Büros der Stadtverwaltung beherbergen.
Datei:Hks perspektiven.pdf Datei:Centre Charlemagne hks1.pdf
http://www.route-charlemagne.eu/intro/
Zeitplan der Route Charlemagne vorgestellt Die Route Charlemagne „nimmt Fahrt auf“. Ein ganzes Paket aktuellster Informationen zur Route Charlemagne stellte am 18. März Aachens Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden im Aachener Rathaus vor, eine Woche bevor der Hauptausschuss der Stadt Aachen grundlegend über die Umsetzung der Pläne für das Ensemble herausragender historischer und moderner Gebäude in der Aachener Innenstadt entscheidet. So wird das Aachener Rathaus zum Karlspreis eröffnet, sind der Umbau des Internationalen Zeitungsmuseums und ein Architekt für die Planung des Grashauses beauftragt, ziehen die Bestände und Mitarbeiter des Zeitungsmuseums Anfang April ins Haus Löwenstein am Markt, das wiederum in seinem Erdgeschoss die vorläufige Anlaufstelle beherbergen wird, bis 2012 die endgültige Anlaufstelle und der Ausstellungsbereich im Verwaltungsgebäude am Katschhof fertig gestellt sein werden. Auch der Elisengarten mit archäologischem Fenster und ein Teil des SuperC und der Achse der Wissenschaft sollen 2009 noch realisiert werden. 2010 folgen das neue IZM als Station Medien, das Dom-Besucherzentrum, der Euregiopark, 2011 das Grashaus als Station Europa und zum Abschluss 2013 das Haus Löwenstein (Thema Wirtschaft), dessen Umbau erst beginnen kann, wenn das Zeitungsmuseums wieder eröffnet wird. Das Centre Charlemagne Entscheidend neue Fakten zur Konzeption des als „Centre Charlemagne“ bezeichneten Verwaltungsgebäudes am Katschhof benannte Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden mit den vier Schwerpunkten des Ausstellungsbereichs: Das karolingische Aachen, Aachen als Krönungsstadt, Aachen in französisch-preußischer Zeit, Aachen als befreite und europäische Stadt nach 1944. Michael Ferber, Geschäftsführer des Gebäudemanagements der Stadt Aachen, stellte die architektonischen Pläne der hks Architekten aus Aachen vor. Danach wird der bisherige Innenhofbereich des Verwaltungsgebäudes ins Untergeschoss geöffnet und damit zum zweigeschossigen Ausstellungsbereich, während die jetzige Stufenterrasse vor dem Haupteingang wegfallen soll, um einen ebenerdigen und dadurch offeneren Zugang zur Anlaufstelle zu ermöglichen. Auch der Bürgerservice ist in diese Änderungen miteinbezogen. Die Fraktionen Die Vertreter der Fraktionen begrüßten einhellig das architektonische Konzept für das Centre Charlemagne. Die Route Charlemagne sei ein dynamischer Prozess und werde auch nach 2013 noch weiter entwickelt werden, so Harald Baal (CDU). „Highlights in dieser Dichte sind kaum in einer anderen Stadt zu finden“, erklärte Claus Haase (SPD). Hilde Scheidt (Grüne) betonte, das Schöne sei, dass alle etwas davon hätten, Besucher wie auch Bürger Aachens. Wilhelm Helg (FDP) begrüßte vor allem die Änderungen der Katschhofpläne im Vergleich zur ersten Planung und Horst Schnitzler (Die Linke) zeigt sich erfreut, dass die Fördergelder, die ehemals für das Bauhaus Europa vorgesehen gewesen seien, jetzt in die Route Charlemagne fließen können. Dank an die aktive Bürgerschaft: Abschließend dankte der Oberbürgermeister den vielen Ehrenamtlichen und der „aktiven Bürgerschaft“ Aachens für ihre Beteiligung. „Wir haben eine Mammutaufgabe geschultert“ und „ein breiter Konsens trägt den Parcours Charlemagne“. Bilder zum Download www.aachen.de/images/pressefotos/centre_charlemagne_perspektive.pdf www.aachen.de/images/pressefotos/centre_charlemagne_perspektive2.pdf Für beide Ansichten gilt: © hks Architekten Herausgegeben am 18.03.2009 von:
Stadt Aachen Presseamt Hans Poth Elisabethstraße 8 52062 Aachen fon: 0241/432-1309 fax: 0241/28-121 mail: presse@mail.aachen.de Quelle: http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/route_charlemagne.html
Städteregion Aachen
Die Stadt Aachen schließt sich mit dem Kreis Aachen und allen kreisangehörigen Städten und Gemeinden zur Städteregion Aachen zusammen. Ziel ist, durch eine bessere Koordinierung des Handelns die Ressourcen besser zu nutzen, Ziele für den gesamten Raum abzustimmen und international besser wahrgenommen zu werden.
Städteregion: Vereinbarung zu Vermögen und Aufgaben unterschrieben Aachener Nachrichten 17.12.2007, 19:02 Aachen. Jetzt ist es amtlich: Oberbürgermeister Jürgen Linden, Landrat Carl Meulenbergh sowie deren Stellvertreter Wolfgang Rombey und Helmut Etschenberg haben am Montag im S-Forum der Sparkasse Aachen die öffentlich-rechtliche Vereinbarung über die Aufgabenübertragung in die Städteregion Aachen und die Vereinbarungen zum Vermögensübergang und zur Regelung der Finanzbeziehungen unterschrieben.
Damit ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Städteregion getan.
Sowohl der Rat der Stadt Aachen als auch der Kreistag hatten den Vereinbarungen in der vergangenen Woche zugestimmt (wir berichteten). Die Exemplare gingen unmittelbar danach zur Überprüfung an die Bezirksregierung Köln. Nach Prüfung gehen die Schriftstücke weiter ans Innenministerium.
Gemeinsam mit dem Aachen-Gesetz werden sie den Mitgliedern des Kommunalpolitischen Ausschusses im NRW-Landtag zugesandt, der am 17. Januar tagt. Für den März ist ein zweite Lesung vorgesehen.
EuRegionale 2008
Die EuRegionale 2008 setzt als trinationale Initiative wesentliche Impulse für die Wirtschaftsförderung, Regionalentwicklung und den Kulturtourismus in der Dreiländer-Region Aachen. Insgesamt 68 Kommunen sowieso zahlreiche Organisationen und Institutionen in der Dreiländer-Region Aachen beteiligen sich an dieser Initiative. Die Projektträger konzipieren und realisieren insgesamt 40 Projekte, die Voraussetzungen schaffen und Impulse setzen für die Weiterentwicklung der Region. Mit Hilfe zahlreicher Partner und Kommunen fließen 105 Mio Euro Investitionen in die Projekte der EuRegionale 2008. Ihr Leitspruch „Grenzen überschreiten…“ steht für ein gelebtes und erlebtes Europa vor Ort. Grenzen überschreiten heißt sich kennen lernen, offen sein für Neues, Stärken grenzüberschreitend einsetzen und das „viv®e la différence“ der Dreiländer-Region zu genießen. Die Ergebnisse dieser Vorhaben werden 2008 vorgestellt und sollen das Fundament für die weiterführende Arbeit sein. So wird die EuRegionale 2008 zu einem wichtigen Schrittmacher für die wirtschaftliche Entwicklung in der Dreiländer-Region Aachen.
Fünf Themenfelder bilden die Leitlinien für diese Initiative:
* Europäische Kultur- und Wissensregion * Grünmetropole: Freizeit und Industrieerbe * Indeland * Kooperationsprojekte Zukunftsinitiative Eifel * Lernen in der Euregio
Eröffnung: 09. Mai 2008 (Quelle: Homepage Stadt Aachen) Projekte/Infos der Stadt Aachen: Route Charlemagne [[11]] Pferdelandpark [[12]] [[13]] Europäisches Wissenschaftsparlament [[14]] Grenzrouten[[15]] LinkGrenzübergang Köpfchen]] [[16]]
Ausgewählte Informationen zur Route Charlemagne der Stadt Aachen sind im Portal Stadtgeschichte wegen des überwiegend stadtgeschichtlichen Inhalts zu finden: [[17]] Weitere Projekte: "Tuchwerk Aachen" [[18]][[19]]. Die Industriegeschichte der Region wird mit einer Landschafts- und Industrieroute "Gruenmetropole" erschlossen [[20]][[21]] [[22]]
Aktuelle Projekte der Stadtentwicklung im Kernbereich Aachens
Aachen verändert sich! Eine Fülle neuer Projekte wird den inneren Kern der Stadt erheblich aufwerten. Einige Projekte sind schon abgeschlossen, wie die Erweiterung und Erneuerung des "Kaufhofs" an der Adalbertstraße, die Erneuerung der Bodenflächengestaltung der Fußgängerzonen Adalbertstraße und "Große Kölnstraße". Wir haben die Stadt gebeten, die anstehenden Maßnahmen in einem karthographischen Überblick darzustellen. Wir veröffentlichen hiermit diese Karte und danken dem Planungsamt für die Aufnahme der Anregung. Wir fügen zusätzlich die PDF Datei zum Herunterladen bei.
Innenstadtkonzept
Das Innenstadtkonzept ist abgeschlossen. Quelle: http://www.scheuvens-wachten.de
Innenstadtkonzept Aachen
Ort: Aachen Auftraggeber: Stadt Aachen Bearbeitung: 2001/2002 Kooperation: sc standort consult, Wolfgang Schultes, Bad Segeberg (Ökonomie)
Leistungsprofil: Bestandsaufnahme/Bestandsanalyse der Innenstadtstruktur Aachens, Entwicklung einer Konzeption zur Innenstadtentwicklung, Organisation und Moderation des begleitenden Werkstattprozesses, Projektbegleitede Öffentlichkeitsarbeit (Umfrage, Internet, Dokumentation)
Aufgabe und Verfahren
Jede Innenstadt hat wegen ihrer geschichtlichen Prägungen und der Bündelung zentraler Funktionen und Einrichtungen eine besondere Bedeutung für die gesamte Stadt und die Region. Sie ist imagebildend und identitätsstiftend. Dies gilt verstärkt für die Innenstadt Aachens, die aufgrund ihrer tief wurzelnden, eindrucksvollen Geschichte, ihrer europäischen Geltung und ihrer Unverwechselbarkeit im Stadtbild in besonderer Weise die Faktoren konzentriert, die das Image Aachens insgesamt ausmachen.
Die Untersuchung zum Innenstadtkonzept Aachen richtete sich schwerpunktmäßig auf die stadtentwicklungsrelevanten Kernräume der Innenstadt. Deren Profilierung und Stärkung sowie deren leistungsfähige Verknüpfung ist vorrangiges Ziel des Innenstadtkonzeptes. Denn das Image und die Ausstrahlung, die wirtschaftliche und kulturelle Leistungskraft sowie die Attraktivierung des Stadtbildes wird an der Qualität der Kernräume der Innenstadt gemessen, in denen sich auch die Kernfunktionen kristallisieren: Aachen als historische Stadt, als Einkaufsstadt, als Kulturstadt, als Wissenschaftsstadt, als Bäderstadt.
Das Konzept versteht sich als dialogorientiert und versucht, die für die Innenstadtentwicklung wichtigen öffentlichen wie privaten Akteure in den Prozess der Daueraufgabe einzubinden. Es ist daher von großer Bedeutung, neue Kooperationsformen zwischen der Wirtschaft, der Verwaltung, der Politik und der Bürgerschaft zu entwickeln. Eine Kette von "Innenstadtwerkstätten" hat den Anstoß zum notwendigen Dialog gegeben. Teilnehmer dieser von unserem Büro vorbereiteten und moderierten Werkstätten waren Vertreter aus Politik und Verwaltung, von Verbänden und Initiativen, von Kirchen und Hochschulen.
Neben den Werkstätten fand eine vielfältige Öffentlichkeitsarbeit statt, die der Bürgerschaft durch die Medien, das Internet sowie Ausstellungen die Möglichkeit der Information und der aktiven Teilnahme bot.
Neben der Entwicklung der Innenstadtkonzeption umfasste die Aufgabe des Büros die gesamte Verfahrenskoordination und -moderation und die begleitende Öffentlichkeitsarbeit
Die Ergebnisse des Innenstadtkonzeptes sind in einer ausführlichen Broschüre dokumentiert, die über die Stadt Aachen gegen eine Schutzgebühr von 5,00 _ bezogen werden kann. Die Innenstadtbroschüre finden Sie auch hier:
Entwicklung des Grundrisses der Aachener Kernstadt von 1860 - 1980
Überblick zur Entwicklung des Aachener Stadtraumes vom Lehrstuhl für Stadtbauwesen Datei:Stadtruktur AC.pdf
Gestaltungsaufgaben
Gestaltung der Ringe
Ringe und Radialen sind die wichtigsten Straßen, bei denen sich das Bild der Stadt einprägt. Der Grabenring und der Alleenring sind daher wichtige und markante Elemente des Stadtraumes. Die einzelnen Teilelemente dieser Ringe sind bisher nicht nach einem nachvollziehbaren Konzept gestaltet worden. Dies gilt besonders für die Anordnung von Bäumen, die Baumtypen und den Baumschnitt am Grabenring, aber auch für die Gestaltung des Straßenprofils.
Der Alleenring hingegen hatte von Anfang an in seinem östlichen Teil eine hochwertige Raumfigur und Grüngestaltung. In den Bereichen Monheims- und Ludwigsallee ist diese auch heute noch hochwertig. Die Heinrichsallee wirkt heruntergekommen. Die Wilhelmstraße hat zwar einige Bäume, die aber ohne raumverbessernde Wirkung bleiben und viel zu hoch geworden sind. Seit dem vierspurigem Ausbau hat diese einst so attraktive Straße viel von ihrer Qualität verloren. Die Abschnitte um den Bahnhof sind ohne jegliche Gestaltqualität. Dies gilt auch für den Bereich Boxgraben und Junkerstraße. Die folgende Karten aus der Untersuchung "Grün-Raum-Struktur" des Instituts für Städtebau und Landesplanung der RWTH Aachen für das Umeltamt der Stadt von 1997 zeigt diese und andere Problempunkte. Zur besseren Lesbarkeit wurden große Dateien eingestellt. Dadurch sind die Vignetten nicht mit Bildern ausgefüllt. Zur Betrachtung bitte über die Bildunterschrift in des leere Feld klicken und danach, wenn die Seite aufgeht, "high resolution" laden.
Gestaltung der Radialen
Auch die Radialen sind wichtige Straßen, bei denen sich das Bild der Stadt einprägt. Im Allgemeinen sind die Radialen in der Nähe des Stadtkerns noch mit relativ homogenen Bebauungen gefasst. Es handelt sich zumeist um Straßen, deren Form und Ränder durch das 19. Jahrhundert geprägt wurden. Je weiter sie sich vom Stadtkern entfernen, desto heterogener ist zumeist ihre Randstruktur der Bebauung. Dies resultiert aus den allmählich einbezogenen Dörfern, Vororten, Gewerbegebieten mit Rest- und Freiflächen dazwischen. Für auswärtige Besucher mit dem Auto prägen sie den ersten Stadteindruck. Er ist zumeist negativ. Nur sehr bewusst planende Städte haben sich dieser Aufgabe schon vor Jahren angenommen. Langfristig orientierte Stadtgestaltung sollte sich daher Ziele setzen, wie sie die Gestaltqualität der Radialen verbessern kann. Dazu zählt vor allem eine durchgehende oder auch periodische Randpflanzung mit Bäumen, die Ausbildung qualitätvoller Randstreifen und die Verhinderung allzu marktschreierischer Werbung an und durch Bauten. Auch gestalterisch positive Zwischenelemente und z.B. markante Kunstwerke als Orientierungshilfen an Kreuzungen und Kreiseln können dazu einen Beitrag leisten.
Stadtüberblick
Aachen liegt im Tal. Eine besondere Qualität solcher Stadtlagen besteht darin, dass man von den umliegenden Bergen/Hügeln Teile der Stadt von oben sehen kann. Dies stärkt Verständnis und Identifikation. Auf der folgenden Karte sind wichtige Hügelkpunkte gekennzeichnet, die einen Stadtüberblick ermöglichen. Teilweise sind diese Orte durch Bäume und Büsche zugewachsen und verhindern oder behindern den Überblick. Die Stadt sollte dafür Sorge tragen, diese wichtigen Aussichtspunkt frei zu halten.
Virtuelles Stadtmodell
An der RWTH (Lehrgebiet Computergestütztes Planen in der Architektur (CAAD)) entsteht ein virtuelles Modell der Stadt Aachen. Dies ist eine gute Ergänzung zu Fotos und Stadtgrundrissen. Hier sind Links zu ersten Ergebnissen.
Gerenderte Kamerafahrten über das Aachener Stadtgebiet MPEG-Videoanimation, ZIP-Datei 141 MB: [[23]]
Virtuelle Echtzeitbegehung mit Quest 3D Virtueller Stadtviewer, 5 Sektoren, ZIP-Datei 87 MB:[[24]]
Präsentation - Virtuelles Stadtmodell Aachen Gepacktes PDF-Dokument, ZIP-Datei 10 MB [[25]]
Die folgenden Dateien zeigen an Ausschnitten, wie weit das Modell zur Zeit entwickelt ist. Wer sich informieren will, ohne die sehr großen Dateien zu laden, kann dies hier tun.
Es ist geplant, diese Modelle soweit der Realität anzunähern, dass damit eine Beurteilung der Verträglichkeit geplanter Bauten mit ihrer Umgebung möglich wird. Dies wird besonders für die Umgebung von Baudenkmälern eine Hilfe sein.